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RA

Allzeit gute Fahrt Anrudern 2022

06.05.2022  ·  Ruderabteilung
Vier Bootstaufen, Vorstellung der diesjährigen Athleten, Begrüßung des ukrainischen Juniorenteams und gemütliches Beisammensein: Nach zwei Jahren Corona-Pause hat am 1. Mai das Anrudern der Wassersaison 2022 stattgefunden.

"Allzeit gute Fahrt, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und stets eine Bootskastenlänge Vorsprung" wünschten die vier Paten den blumengeschmückten Neuzugängen im Bootspark des HRC, als sie sie mit Sekt und glücksbringenden Scherben tauften. Für den Filippi-Riemen-Zweier für den Leistungssport übernahm Oberbürgermeister Belit Onay die Taufpatenschaft. Das Boot trägt nun den Namen "Zweitakter"; die Jungfernfahrt absolvierten Greta Coldewey und Sean Schablack. Den WinTech-Einer für den Breitensport taufte Dirk Brebbermann auf "Pathfinder" und Heike Bartsch ging mit ihm aufs Wasser. Der Taufpate schloss seine Rede mit dem Wunsch, dass das Boot seinem Namen alle Ehre machen und den Maschsee erkunden wird. Jannik Menke taufte den Empacher-Einer für den Kinderrennsport auf den Namen "unverhofft", bevor Joshua Cordini auf die Jungfernfahrt ging. Die Suche nach dem gebrauchten Boot hat rund zwei Jahre gedauert. Doch mit Glück wurde schließlich der "Traum-Einer" gefunden, den der Pate taufte "mit der Hoffnung, dass unverhofft oft kommt". "Carbon statt Kondition" ist der Name des Filippi-Einers für den Leistungssport, den Jonathan Ebel nach der Rede des Paten Malte Liepert anruderte.

Gemeinsam mit den vier neuen Booten gingen ein Vierer des Kinderrennsports, für den neue Skulls angeschafft wurden, sowie drei deutsch-ukrainisch besetzte Achter aufs Wasser. Die Athletinnen und Athleten, die den HRC in der aktuellen Saison in Wettkämpfen vertreten, wurden zuvor vorgestellt. Das applaudierende Publikum gab ihnen vor allem einen Wunsch mit auf den Weg: dass es bei der Siegesfeier im Herbst zahlreiche Erfolge zu feiern geben wird.

Einen besonderen Applaus erhielt zudem das ukrainische Team, das seit Mitte März auf Einladung des Deutschen Ruderverbands in Hannover trainiert und im Rahmen des Anruderns in der Clubgemeinschaft begrüßt wurde. Iryna Dotsenko, Generalsekretärin des Ukrainischen Ruderverbands, dankte den hannoverschen Rudervereinen und der Stadt, die den Aufenthalt und das Training der geflüchteten Sportlerinnen und Sportler sowie des Betreuer-Teams ermöglichen. Dank sprach in diesem Zusammenhang auch der HRC-Vorsitzende Timm Eichenberg aus: den engagierten Mitgliedern des HRC und des DRC, aber auch für die gute Zusammenarbeit dem Deutschen Ruderverband, dem Landessportbund Niedersachsen und insbesondere dem Olympiastützpunkt sowie dem Landesruderverband Niedersachsen, von dem aus Bundesstützpunktleiter Klaus Scheerschmidt die Unterbringung und Betreuung koordiniert. Oberbürgermeister Belit Onay betonte, es sei "eindrucksvoll, wie stark hier Solidarität gelebt wird". Dem Team wünschte er viel Erfolg für die bevorstehenden Wettkämpfe. Dem schloss sich auch der stellvertretende HRC-Vorsitzende Sebastian Proske an: "Wir stehen hinter euch, und möchten helfen, dass ihr eure Nation gut vertreten könnt!"


HRC-Vorsitzender Timm Eichenberg (r.) begrüßte die Gäste; Anton Voronchuk (l.) vom Deutschen Ruderclub übersetzte ins Ukrainische.


Für die Juniorinnen und Junioren der U17 und U19 stehen in den nächsten Monaten mehrere Regatten und Ergocups auf dem Programm.


Mit den Maschseenixen ist erstmalig ein HRC-Frauen-Team in der Ruderbundesliga vertreten.


26 Juniorinnen und Junioren aus der Ukraine trainieren aktuell in Hannover.


Oberbürgermeister Belit Onay (r.) taufte den neuen Renn-Zweier.


Bootswart Malte Liepert (r.) wünschte dem neuen Renn-Einer "dass ich dich nicht in der Werkstatt sehe".


Die neuen Boote und drei international besetzte Achter drehten eine Runde über den Maschsee.






Im Publikum vertreten waren auch die Ehrenmitglieder des HRC.

Katharina Thehos
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RA LS

B-Junioren und Maschseenixen waren in Münster am Start

04.05.2022  ·  RA Leistungssport
Ende April (23.-24.04.2022) stand die Kurzstrecken-Regatta in Münster auf dem Aasee an. Für die neuen B-Junioren war es die erste Kurzstrecken Regatta in dieser Altersklasse. Bereits am Mittwoch und Donnerstag haben wir die Boote vorbereitet und aufgeladen, damit es am Freitag nach der Schule direkt losgehen konnte. Da nur ein Bulli gefahren ist, mussten einige von uns mit dem Zug fahren. Weil die Bahn schneller war als der Bulli mit dem Anhänger, hatten wir nach einem kurzen Fußmarsch schon Gelegenheit, die Strecke zu betrachten und den Start anzuschauen. Nachdem der Bulli ebenfalls ankam, haben wir begonnen die Boote regattabereit zu machen. Leider war es dann aber schon zu spät, um die Strecke vom Wasser aus anzuschauen und schon mal ein Gefühl für die Bedingungen zu bekommen.

Samstagmorgen, nach einer Nacht in einer Turnhalle, sind wir früh aufgestanden und haben kurz nach Sonnenaufgang die Strecke, nun vom Wasser aus, unter die Lupe genommen. Nach der Wassereinheit war das Wiegen für die Leichtgewichte angesagt, bevor es Frühstück gab. Nach der Rennbesprechung mit den Trainern ging dann für uns die Regatta los. Es war schöner Sonnenschein, wie auch den ganzen Tag, aber der böige, kalte Wind, erschwerte die sonst optimalen Bedingungen. Dies mussten wir und auch die anderen Regattateilnehmer oft feststellen, da Boote abgetrieben wurden und das Steuern beim Rennen nicht ganz einfach war. Dennoch konnten sich unsere Ergebnisse gut sehen lassen. Am Abend haben wir Pizza in die Turnhalle bestellt und den Abend ausklingen lassen.

Am Samstag reiste ebenfalls ein Teil der Maschseenixen an, um gegen einen künftigen Gegner in der Ruder-Bundesliga aus Minden/Münster anzutreten. Auf der ungewohnten 1000m Distanz konnte sich die Mannschaft vom ersten zum zweiten Rennen steigern und schloss somit versöhnlich mit dem Renntag ab.

Leider waren die Bedingungen am Sonntag nicht viel besser, so dass alle die gleichen Probleme wie am Vortag hatten. Die Ergebnisse vom Sonntag konnten sich aber ebenfalls zeigen lassen. Nachdem die Boote aufgeladen waren, ging es dann am späteren Nachmittag wieder nach Hannover zurück. Jetzt konnte aber der Bulli das "Wettrennen" vor den Bahnfahrern für sich entscheiden.

Als Fazit für das Wochenende lässt sich sagen, dass alle trotz der nicht optimalen Bedingungen gute Ergebnisse erzielt haben, viele Erfahrungen sammeln konnten und eine schöne Zeit hatten.


Zufriedene Gesichter am Ende eines windigen, ereignisreichen und erfolgreichen Wochenendes in Münster.

Robin Weiß
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RA LS

Marie gewinnt Bronze auf den Deutschen Meisterschaften

28.04.2022  ·  RA Leistungssport
Der kurzfristig zusammengesetzte Zweier-ohne mit Marie Arnold und Lena Osterkamp (DRC) gewinnt die Bronzemedaille auf den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Krefeld. Sydney Garbers beendet seine erste Deutsche Meisterschaft im Erwachsenenbereich mit dem Sieg im D-Finale und somit auf Platz 19.

Das Meisterschaftswochenende begann für Marie mit einem Sieg im Vorlauf und somit dem direkten Einzug in das Halbfinale. Dort gelang ihr zusammen mit ihrer Partnerin Lena die erste echte Überraschung. Mit einem starken Endspurt konnte der erst kurzfristig zusammengesetzte Zweier ohne das favorisierte Boot aus Berlin und Potsdam noch überholen und ihre Ambitionen auf eine Medaille im Finale deutlich machen. Das Finale begannen die beiden dann offensiv mit nur einer halben Länge Rückstand auf die führende Renngemeinschaft aus Berlin und Potsdam. Diese konnten sich im Vergleich zum Halbfinale dann über die Streckenmitte jedoch weiter absetzen und ungefährdet dem Sieg entgegenfahren. Dahinter entwickelte sich dann auf den letzten 500m ein Kampf um Platz 2, den am Ende eine Renngemeinschaft aus dem Crefelder RC und dem RK am Wannsee mit einem furiosen Endspurt für sich entscheiden konnte. Dahinter überquerten Marie und Lena dann nach einem kämpferisch starken Rennen sicher auf Platz 3 die Ziellinie und konnten sich bei der Siegerehrung verdient die Bronzemedaille umhängen lassen.

Für Sydney begann das Wochenende im Einer mit einem stark besetzten Vorlauf, in dem er sich mit Platz 3 für die Viertelfinals qualifizieren konnte. Dort traf er dann auf durchweg im U23- und A-Bereich schon international erfahrene Konkurrenz und musste sich mit einem 5. Platz zufrieden geben, der ihn in die Halbfinals um das C- oder D-Finale führte. Auch hier musste er bei seinem ersten Auftritt im Erwachsenenbereich 3 Sportlern den Vortritt gewähren und fand sich somit am Sonntag im D-Finale wieder. Dieses konnte er dann überzeugend gewinnen und damit auch internationale Topsportler, wie den jetzt im Skullbereich aktiven Hannes Ocik, hinter sich lassen. Somit beendete er die Regatta auf dem Gesamtrang 19.

Neben Marie und Sydney war im Seniorenbereich auch noch Raavi Nasser im Leichtgewichts-Einer am Start. Nach einigen knappen Niederlagen in den Zwischenläufen fand er sich abschließend im Finale um Platz 31 wieder. Hier konnte sich Raavi mit einem 2. Platz den Gesamtrang 31 sichern.

Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen fand zudem die 1. Leistungsüberprüfung im Juniorenbereich statt. Hier gingen für den HRC Greta Coldewey und Sean Schablack an den Start. Greta konnte sich dabei im Einer mit engagierten Rennen abschließend Platz 21 errudern. Sean hingegen musste in seinem ersten Jahr im U19-Bereich Lehrgeld bezahlen und fand sich am Ende auf Platz 42 wieder.

Martin Lippmann
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RA LS

Ergotest und Langstrecke in Leipzig

05.04.2022  ·  RA Leistungssport
Letztes Wochenende begann die neue Rudersaison mit der traditionellen Leistungsüberprüfung für alle Kaderathletinnen und Kaderathleten des Deutschen Ruderverbandes. Für die SeniorInnen begann die Überprüfung wie gewohnt am Samstag mit einem 2km Ergotest, gefolgt von der 6km Langstrecke im Kleinboot am Sonntag. Das beste Ergebnis für den HRC erruderte dabei Marie-Catherine Arnold mit Platz 5 im Frauen 1x.

Auch für Marie begann das Wochenende allerdings mit dem Ergotest, bei dem sie die virtuelle 2000m Strecke in knapp unter 7min absolvieren konnte. Damit konnte sie sich im Feld der Skullerinnen im oberen Drittel einsortieren. Am Sonntag lag sie dieses Jahr dann wieder im Einer an der Startlinie, nachdem sie die letzten Jahre im Riemenbereich unterwegs war. Dabei konnte sie über die 6km Strecke einen starken 5. Platz errudern.

Frisch aus dem Juniorenbereich im Erwachsenenbereich angekommen, ging Timo Strache zum ersten Mal in Leipzig an den Start. Am Samstag konnte er direkt mit einem neuen Bestwert auf dem Ruderergometer seinen Trainingsfortschritt über den Winter dokumentieren, wenngleich es noch nicht für die vom DRV geforderte Norm von 6:10min reichte. Sonntag konnte er dann allerdings eindrucksvoll beweisen, dass er sein Boot auf dem Wasser richtig schnell bewegen kann und kam auf Platz 10 in der Gesamtwertung und dem 4. Platz unter den U23 Sportlern in's Ziel.

Ebenfalls im Einer am Start, allerdings im Leichtgewichtsbereich, wollte auch Raavi Nasser seine über den Winter erarbeiteten Trainingsfortschritte präsentieren. Leider konnte er verletzungsbedingt nicht sein volles Potential abrufen und so heißt es für ihn jetzt erstmal die Verletzung richtig in den Griff zu bekommen, um dann auf den nächsten Regatten wieder voll angreifen zu können.

Neben unseren erfahreneren SportlerInnen vertraten die Farben des HRC am Sonntag auch 2 Juniorinnen und 1 Junior auf der 6 km Strecke. Im Juniorinnen Einer konnte Greta Coldewey dabei mit einem soliden Platz 22 das beste Ergebnis aus HRC-Sicht einfahren. Pia Strache und Sean Schablack hingegen mussten sich in ihrer ersten Saison im U19-Bereich erstmal mit den Plätzen 27 und 36 begnügen.

Martin Lippmann
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GC

Corona-Regelung ab dem 3.4.2022 - FFP2-Pflicht bleibt bestehen

02.04.2022  ·  Gesamtclub
ab dem 3.4.2022 entfallen durch die politischen Beschlüsse sämtliche bisher vorhandenen Einschränkungen für Sportanlagen. Dies bedeutet, dass es ab dem 3.4.2022 für den HRC
  • keine "Regelungen zum Sportbetrieb im Zusammenhang mit COVID-19"
  • keinen "Hygieneplan"
mehr geben wird.

Somit entfallen auch die Kapazitätsbeschränkungen für sämtliche Räume sowie die Notwendigkeit (und Möglichkeit) der Buchung von Terminen im Indoor-Bereich über terminland.de.

Was bleibt bestehen?
  • Der Clubvorstand hält auf Basis des Hausrechts die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im Gebäude vorerst aufrecht (außer bei der Sportausübung). Dies erscheint uns vor dem Hintergrund der aktuell noch äußerst hohen Ansteckungsgefahr sinnvoll. Außerdem möchten wir mit einer eindeutigen Regelung denkbare Konflikte zwischen Mitgliedern vermeiden. Sobald die Infektionszahlen deutlich sinken, werden wir diese Regelung aufheben und Euch informieren.
  • Für die Ruderabteilung bleibt die Pflicht zur Reinigung der Griffe von Skulls/Riemen, die wir erstmalig durch die Pandemie eingeführt haben, bestehen. Die Ruderordnung wurde entsprechend aktualisiert. Zum Saisonbeginn empfehlen wir allen Mitgliedern, ohnehin noch mal einen Blick in die Ruderordnung zu werfen .

Der Vorstand
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RA

Ukrainisches Juniorenteam trainiert auf Maschsee und Ihme

01.04.2022  ·  Ruderabteilung
Vier Riemen in Blau-Gelb – viel mehr ist dem ukrainischen U19-Ruder-Nationalteam von seiner Ausrüstung nicht geblieben. Inzwischen sind die außergewöhnlichen Ruderblätter regelmäßig in Hannover zu sehen. Die Jugendlichen trainieren auf Maschsee und Ihme für die Junioren-Europameisterschaft. Für die Teilnahme brauchen sie finanzielle Unterstützung.


Als der Krieg ausbrach, waren die Jugendlichen mit ihrem Betreuerteam im Trainingslager in Charkiw, im Osten der Ukraine. In zwei Kleinbussen startete die Flucht, über Warschau kamen die Sportlerinnen und Sportler Mitte März in Hannover an. Hier werden sie und einige später eingetroffene Teamkolleginnen und -kollegen vom Deutschen Ruderverband (DRV), vom Landesruderverband Niedersachsen (LRVN), dem Olympiastützpunkt Niedersachsen (OSP) sowie vom Hannoverschen Ruder-Club (HRC) und dem Deutschen Ruder-Club (DRC) unterstützt. Zudem betreut die Rudergemeinschaft Angaria eine Gruppe aus der ukrainischen U23; weitere U19-Sportler wurden an den RV Weser Hameln weitervermittelt.









Medizinische Hilfe, Corona-Impfungen und eine Grundausstattung mit Hygieneartikeln, Bekleidung und Taschengeld – durch ehrenamtliches Engagement, Geld-Schenkungen und -Spenden der HRC- und DRC-Mitglieder sowie weitere Sach- und Geldspenden konnte die erste Versorgung sichergestellt werden. Mit finanzieller Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover ist das Team in der Jugendherberge untergebracht. Am 30. März hat Oberbürgermeister Belit Onay die Sportlerinnen und Sportler im Rathaus empfangen.

» Weitere Infos zum Empfang im Rathaus





Die Zukunft ist für die Ukrainerinnen und Ukrainer ungewiss. Aber ein kurzfristiges sportliches Ziel gibt es für das U19-Team: die Teilnahme an der Junioren-Europameisterschaft im Mai. Dafür trainieren die Jugendlichen vom HRC aus auf dem Maschsee und vom DRC aus auf der Ihme sowie im Olympiastützpunkt in Hannover. Damit sie ihr Heimatland bei der EM vertreten können, brauchen die Sportlerinnen und Sportler jedoch weitere finanzielle Unterstützung. Die beteiligten Rudervereine bitten deshalb um Geldspenden

» weitere Informationen zur Spendenaktion

Katharina Thehos und Marcel Kipke
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RA

Unterstützungsmöglichkeiten ukrainisches Ruderteam

28.03.2022  ·  Ruderabteilung
Liebe Mitglieder,
vorweg ein ganz großes Dankeschön an Euch alle! In kürzester Zeit habt Ihr es als Mitglieder von DRC und HRC mit Euren zahlreichen/großzügigen Schenkungen und Spenden ermöglicht, die ersten Bedarfe kurzfristig zu decken. Die Sportlerinnen und Sportler konnten für ein Stück Selbstständigkeit mit Bargeld versorgt werden und eine Grundausstattung mit Bekleidung wurde gewährleistet.

Das große Organisationsteam hat außerdem in den vergangenen Tagen die ersten Trainingseinheiten der Gruppe ermöglicht. Darüber hinaus steht eine Trainingsplanung für die nächsten Tage. Aktuell werden durch den DRV und LRVN zwei Achter und möglicherweise auch zwei Vierer organisiert, die kurzfristig für die Trainingsgruppe in Hannover zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Teilnahme an der U19-EM bleibt weiterhin das erklärte Ziel der Gruppe.

Auch die Ruderkameradinnen und –kameraden der Angaria und des RV Weser Hameln sind derzeit sehr aktiv und wir stimmen uns eng ab. Die Angaria hatte bereits zu Beginn des Kriegs ein Hilfsangebot unterbreitet und hat inzwischen eine Gruppe U23-Ruderinnen bei sich aufgenommen. Der RV Weser hat sich einer weiteren U19-Gruppe angenommen, die dort inzwischen auch das Training aufgenommen hat.

Zwei dringende Bedarfe gibt es für die nächsten Tage/Wochen:
 
  1. Die Gruppe in Hannover erwartet in den kommenden Tagen weitere Sportlerinnen und Sportler des Nationalteams, deren Flucht bisher verzögert worden ist. Natürlich werden wir uns bemühen, auch der vergrößerten Gruppe die Bedingungen für ihre sportlichen Ziele zu ermöglichen. Beide Vereine wollen in den nächsten Tagen Material anschaffen, das die Gruppe aktuell benötigt (z.B. Ruderschuhe, Motobootbenzin, anderes Equipment) und dieses für die Dauer des Aufenthalts der Sportlerinnen und Sportler in Hannover zur Verfügung stellen. Um diese Bedarfe zu decken, sind wir weiterhin auf Spenden zugunsten unserer Vereinskonten angewiesen: Verwendungszweck: Spende Projekt Ukrainer, Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V., IBAN: DE21 2505 0180 0910 0565 36, BIC: SPKHDE2HXXX, Sparkasse Hannover
 
  1. Es ist anzunehmen, dass einige Familien der Sportler und Sportlerinnen nach Hannover streben werden. Sofern sie keine Unterkunft hier vor Ort haben, werden sie allerdings als Geflüchtete übers Bundesgebiet verteilt. Deshalb wollen wir in unsere Mitgliedschaft fragen, ob Ihr freie Kapazitäten habt, die Ihr längerfristig zur Verfügung stellen könnt, um dort ukrainische Geflüchtete zu beherbergen. Für wen dies in Frage kommt, kann sich bei E-Mail schreiben melden.

Eure Vorstände von DRC und HRC

PS: Einen herzlichen Dank auch an die befreundeten Ruderinnen und Ruderer des WSV Altwarmbüchen und des Rudervereins Münster, die sich ebenfalls großzügig an der Spendenaktion beteiligt haben.

Timm Eichenberg
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RA

Maschseenixen kehren mit Bronze aus Budapest zurück

24.03.2022  ·  Ruderabteilung
Am 19. März starteten die Maschseenixen bei der Internationalen Budapest Cup-Regatta, die in diesem Jahr zum 10. Mal auf der Donau ausgetragen wurde. Den 3,6 Kilometer langen Kurs bewältigten sie bei strahlendem Sonnenschein in einer Zeit von 11:06 Minuten. Damit belegten sie in der Kategorie 8+ den 3. Platz hinter dem Ersten Wiener Ruderklub und dem Györi Atlétikai Club aus Ungarn.


Eeske Ubben, Julia Schwengber, Finja Bleyl, Carlotta Bunck, Hanna Thümler, Lisa Klose, Rike Behlau und Julia Triesch (vlnr) ruderten mit Steuermann Golo Kreysing in Budapest auf den 3. Platz.


Fröhliche Gesichter nach der Siegerehrung.

Lisa Klose
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RA

Spendenaufruf Ukrainische Nationalmannschaft

18.03.2022  ·  Ruderabteilung
Am vergangenen Dienstag haben der Deutsche Ruderverband, der Landesruderverband, der DRC und der HRC in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover die ukrainische U19-Nationalmannschaft in Hannover empfangen. Die 18 Sportlerinnen und Sportler sowie 5 Betreuerinnen und Betreuer sind ohne Angehörige aus einem Trainingslager in Charkiw vor dem Krieg nach Deutschland geflüchtet.

In kürzester Zeit hat sich ein Organisationsteam aus allen beteiligten Vereinigungen gebildet und erste akute Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet – die Geschlossenheit im hannoverschen Rudersport und das flexible und schnelle Handeln aller hat schnell zu guten Ergebnissen geführt.
 
  • Alle Geflüchteten sind zunächst in der Jugendherberge untergebracht und werden dort verpflegt.
 
  • Unmittelbar benötigte Hygieneartikel wurden über den DRV beschafft und zur Verfügung gestellt.
 
  • Über die Sportmedizin des Olympiastützpunkts Hannover wurde eine erste medizinische Versorgung sichergestellt.
 
  • Ein erstes Kennenlernen der Ruderreviere Ihme und Maschsee ist für das Wochenende organisiert.
 
  • Erste Bekleidung und Ausrüstung wurde über die Stadt bereitgestellt und durch unsere Organisationsteam verteilt.
 
  • Mit unseren Partnern LSB und Nds. Lotto Sport Stiftung wird die satzungskonforme Abwicklung der Mittelverwendung sichergestellt.
 
  • Mehr als 30 Ehrenamtliche sind über Teams vernetzt und lösen in kürzester Zeit selbstständig aufkommende Herausforderungen. Somit ist die Arbeit auf viele Schultern verteilt.

Wir alle wollen das unmittelbare Ziel der Mannschaft aus der Ukraine, für Ihre Heimatnation an der Junioren-EM im Mai in Sabaudia teilzunehmen, unterstützen.

Wofür wir Eure Unterstützung brauchen:
 
  • Der Weg zu einer Ausstattung der Sportlerinnen und Sportler mit etwas Taschengeld über Behörden ist mit einigem zeitlichen Vorlauf verbunden. Wir möchten die Gruppe kurzfristig in die Lage versetzen, durch etwas Bargeld im Alltag eigenständig handlungsfähig zu sein. Bitte beteiligt Euch daran durch einen kleinen Barbetrag als Schenkung (keine Spendenbescheinigung möglich). Die Übergabe kann erfolgen am Samstag 19.3. am HRC 10:00 bis 12:00 Uhr (Ansprechpartner Bernd Wegener) oder am Sonntag 20.3. am DRC von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr (Ansprechpartnerin Manja Radtke oder Bernd Wegener). Insgesamt werden ca. 1.500 € benötigt.
 
  • Um der Gruppe den Sportbetrieb und einen geregelten Alltag in den kommenden Wochen zu ermöglichen, benötigen wir Spenden für Anschaffungen und andere Leistungen , zunächst vor allem Bekleidung, später ggf. weiteres Material und Ausrüstung. Wir bitten Euch daher um Spenden auf das Konto Eures jeweiligen Vereins:

Verwendungszweck: Spende Projekt Ukrainer

Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V.
IBAN: DE21 2505 0180 0910 0565 36
BIC: SPKHDE2HXXX
Sparkasse Hannover

Die beiden Vereine DRC und HRC haben vereinbart alle Maßnahmen und Ausgaben gemeinschaftlich zu verabreden und zu bewerkstelligen.

Vielen Dank an alle, die sich schon jetzt engagieren – das ist überwältigend!

Falls weitere Bedarfe für Spenden/Sachspenden bestehen, werden wir Euch demnächst informieren – bitte geduldet Euch bis dahin.

Für ehrenamtliche Unterstützung folgen voraussichtlich in der nächsten Woche Aufrufe. Wenn Ihr Euch persönlich einbringen wollt, wartet bitte auf diese Aufrufe und meldet Euch dann bei den genannten Ansprechpartnern.

Für alle eingehenden Spenden und zukünftige Unterstützung danken wir Euch ganz herzlich!

Eure Vorstandsmitglieder vom DRC und HRC

Sebastian Proske
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RA

Ukrainisches Juniorenteam kommt in Hannover an

14.03.2022  ·  Ruderabteilung
Zwei Dutzend vor dem Krieg geflüchtete junge ukrainische Ruderinnen und Ruderer werden nach Absprachen zwischen der Landeshauptstadt Hannover und dem Deutschen Ruderverband (DRV) in Hannover untergebracht. Wie der DRV heute auf seiner Website mitteilte, werden insgesamt 18 junge ukrainische Sportler/-innen der ukrainischen U19-Nationalmannschaft sowie deren fünfköpfiges Betreuer/-innenteam ab morgen (Dienstag) in der Jugendherberge im Sportpark untergebracht.

Der HRC-Vorstand im Austausch mit dem DRV, dem Landesruderverband sowie den anderen hiesigen Vereinen, um den Geflüchteten bei Bedarf weitere, begleitende Unterstützungs- und Hilfsangebote zu unterbreiten. Bereits morgen wird es im Schulterschluss mit den genannten Organisationen eine Koordinationsrunde geben. Zunächst soll eine Kommunikation aufgebaut sowie eine Bedarfsermittlung durchgeführt werden. Ob, wann und inwieweit der HRC möglicherweise individuell zugeschnittene Hilfestellungen geben kann und soll, wird Gegenstand dieser und weiterer Gespräche sein.
Der HRC-Vorstand bittet alle HRC-Mitglieder, die helfen wollen, umsichtig mit den Geflüchteten und deren Situation umzugehen. Das heißt unter anderem: Bitte nichts unkoordiniert und überstürzt unternehmen, bitte die anreisenden Menschen zunächst "zur Ruhe kommen" lassen, Hilfsangebote bitte über den HRC-Vorstand per E-Mail kommunizieren. Vielen Dank!

Der Vorstand
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