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RA Erw

22.08.2020

… Eey, ab in den Osten, der Sonne hinterher, ... (RA Breitensport Erwachsene)


Zwei Tage vor Abfahrt zu unserem Wafa Wochenende nach Brandenburg an der Havel kam die freudige Nachricht: Wir sind 10! Mit Vorfreude auf ein richtig schönes Wochenende mit nun doch zwei voll besetzten Booten machten wir uns gegen Freitagmittag auf den Weg nach Brandenburg, um dem etwas abenteuerlichen und gewittrigen hannoverschen Wetter zu entfliehen.

Am Ziel angekommen hatten wir auch den letzten Regen hinter uns gelassen und uns erwartete der Ruder-Club Brandenburg an der Havel (RCBH), wo wir uns zunächst die Boote fürs Wochenende zeigen ließen und den Bungalow bezogen. Kurze Zeit später starteten wir auch schon unseren Spaziergang durch Brandenburg in Richtung Abendessen. Der Weg führte uns am Wasser entlang durch kleine Straßen mit hübschen Häuschen und Waldmöpsen bis zu unserem Restaurant. Die Turbine entpuppte sich als stylische Location mit Kreidetafel als Speisekarte, die Burger und anderes vom Grill in Baukasten-Manier dar bot. Zurück am Verein ließen wir anschließend den lauen Abend im Lichte der Laterne auf der Terrasse mit Nüsschen und Gin Tonic aus Bierkrügen bei guten Gesprächen ausklingen.

Der Samstagmorgen begann für die Frühaufsteher mit dem traditionellen 7.00 Uhr "Sprung vom Steg" in die Näthewinde und einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück.


Rastplatz

Badesession
Als die Boote, Buhnenhaus und Odyssee, mit Kühltaschen und Proviant präpariert waren, konnten wir in unseren ersten Rudertag starten. Die Sonne brannte vom Himmel, während wir die Brandenburger Niederhavel entlang in Richtung Sieben Seen ruderten. Die Strecke schlängelte sich, nach dem wir die letzten Häuser Brandenburgs hinter uns ließen, durch das Naturschutzgebiet Stadthavel und bot einen Ausblick auf das naturbelasse Ufer. Schließlich weitete sich das Flüsschen und wir gelangten in die Untere Havelwasserstraße bis der Plauer See vor uns lag. Schon nach wenigen Kilometern bei bestem Sommerwetter war uns jede Abkühlung willkommen. Der Fahrtwind und hin und wieder eine über die Bootswand schwappende Bugwelle der Motorboote brachten jedoch nur wenig Abhilfe. Somit wurde schnell der Entschluss für eine erste Pause getroffen.

Nach einem schnellen Blick auf das recht unspektakuläre Schloss Plaue steuerten wir den ersten Strand für eine ausgiebige Picknickpause im Schatten an.


Anfangs herrschte bei den meisten Ruder*Innen noch Skepsis gegenüber der Badetauglichkeit des Seewassers und so gaben sich viele mit abgekühlten Füßen zufrieden. Doch spätestens nach der Durchquerung des Möserscher Sees bei unserem Stopp auf der Kanincheninsel schwangen sich ausnahmslos alle in die Badekleidung und stürzten sich in die Fluten. Nach der erfrischenden Badepause brachen wir zur letzten Etappe des Tages auf. Schon bald lag der Ruderverein wieder vor uns, sodass unsere 28 km lange Rudertour ein Ende fand. Kaum waren die Boote verstaut, sprangen wir ein letztes Mal an diesem Tag ins Wasser, bis wir uns hungrig auf den Weg zu einem Indischen Restaurant machten. Nach einigen Stunden kehrten wir schlussendlich satt wieder zum Ruderverein zurück, um den Abend mit einem weiteren Glas Gin abzurunden.

Auch am Sonntag durfte das morgendliche Baden nicht fehlen, zu dem sich mittlerweile doch schon ein paar mehr Leute der Gruppe hinreißen ließen. Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf zu einer kurzen vormittaglichen Ruderrunde auf dem Beetzsee. Der Hinweg lud zu einem Abstecher in den Domstreng mit Blick auf den Dom ein, bis wir letztendlich hinter dem Strand und der großen Tribüne die offizielle Regattastrecke Beetzsee, dem Schauplatz vieler nationaler und auch internationaler Wettkämpfe, erreichten. Auch wenn wir an diesem Tag von einer kleinen Brise begleitet wurden, war es so warm, dass eine Wasserschlacht in Odyssee ausbrach. Nach der Wende hinter dem Hünensteg durfte ein kleines Rennen natürlich auch nicht fehlen. Die 9 km waren schnell vollendet, sodass noch Zeit für ein letztes Bad im Fluss vorm Steg blieb, bevor das wunderschöne Wafa-Wochenende mit einem gemeinsamen Eis an der Promenade mit Blick aufs Wasser und die Jahrtausendbrücke zu Ende ging.


Impressionen

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Uwe, unseren Organisator.

Franziska, Uwe, Ralf & Sebastian

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