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RA

26.08.2020

Das Ruderprojekt "Ekstase II" (Ruderabteilung)


Eine künstlerisch-Illusionerische Interpretation vom Rudersport -
das Ruderprojekt "Ekstase II" im Rahmen des Lichtparcours 2020


Im Rahmen der vom 13. Juni bis zum 09. Oktober 2020 stattfindenden 5. Auflage des Braunschweiger Lichtparcours wird täglich von 21:30 – 02:00 Uhr auf der Fassade des Okerhochhauses (Gebäude der TU Braunschweig) nahe der Wendentorbrücke gerudert.

Das Konzept des Lichtparcours zeigt eine bundesweit einmalige Ausstellung zeitgenössischer Lichtkunst im öffentlichen Raum, die auf neuartige Weise Kulturerlebnis und Stadtwahrnehmung verbinden soll. Daran nehmen ausgewählte (inter-)nationale Künstlerinnen und Künstler teil.
Alle Interessierten können die ca. 7 km lange Strecke sowohl von Land (mit dem Fahrrad oder zu Fuß), als auch vom Wasser abfahren.

Der erste Braunschweiger Lichtparcours hat anlässlich der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover stattgefunden. Unter dem Titel "Bridges over coloured water" wurde das aus 13 Lichtkunstwerken bestehende Projekt von Juni bis Oktober 2000 präsentiert und hat rund 500.000 Besucher/innen erreicht. Die nächsten Lichtparcours haben 2004, 2010 und 2016 entlang dem Wasserlauf der Oker, die die Innenstadt umgibt, unter einem eigenen Motto stattgefunden.

In einem der aktuellen 15 Projekte ("Ekstase II") geht es auch um einen anderen, nämlich den künstlerischen Blick auf unseren Sport: dem Rudern. Die filmische Installation, die zusammen mit den beiden Künstlern Lotte Lindner und Till Steinbrenner, sowie dem Kameramann Nikolaj Georgiew umgesetzt wurde, eröffnet einen neue Fokussierung auf den Rudersport.

Das Projekt zeigt an der Gebäudefassade ein von der Dachkante über die Fassade fließendes Gewässer. Aus der Vogelperspektive sieht man eine Frau in einem Boot, ruhig aber beharrlich gegen den Strom dieses Flusses auf der Stelle rudern. Durch die entgegengesetzten Bewegungen der Skulls und des Wassers wird die feste Fassade des Gebäudes in Bewegung versetzt.
Die beiden Künstler/innen wollen mit ihrer künstlerischen Interpretation unseres durchaus schweißtreibenden und kräftefordernden Sports eine andere Perspektive bei den Betrachter/innen initiieren.
Die Projektrealisierung stellt aus Sicht der beiden Künstler/innen eine zeitgenössische Interpretation des Sisyphos, einer Figur der griechischen Mythologie dar, dessen ertraglose Arbeit darin besteht, eigentlich nur immer auf derselben Stelle zu bleiben, ohne je ein Ziel zu erreichen.
Die Umsetzung, die auch weit über die Dächer der Stadt hinweg sichtbar ist, wird die Ruderin zum Sinnbild des voranstrebenden Menschen - ohne Gewissheit auf Erfolg, aber aus eigener Kraft glücklich.
Die Projektrealisierung macht die schönen und sinnstiftenden Seiten unseres Sports sichtbar, die vollkommen unabhängig von dem sportlichen Erfolg und dem ggf. darin bereits angelegten Leistungsdruck, den wir uns selbst machen oder der auch aus den Erwartungshaltungen von dem Umfeld heraus entsteht.
An die schönen Seiten unseres phantastischen Sports sollten wir immer denken, denn sie sind die Grundlage für unsere Motivation und unser Engagement.

Wichtig: Die einzelnen Kunstwerke leuchten zu unterschieden Zeiten. Während die einen schon um 19 Uhr angeschaltet werden, beginnen andere, wie dieses Projekt, erst später und leuchten dafür auch länger. Genaue Zeiten sind der Homepage zu entnehmen.
Weitere Informationen zu besonderen Veranstaltungen (u.a. Sportangebote) und den Kunstwerken: Link zur Seite

Fragen oder Feedback gerne an: Johanna Grüne


Ein paar erste Impressionen der Installation ©JG

Johanna Grüne

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