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Das wahre Rudern

17.07.2022  ·  RA Breitensport Erwachsene
Vom Ruderbecken über den Vierer in den Achter: Im Juni und Juli hat als neues Angebot im Breitensport eine Einführung in die Riementechnik stattgefunden. Die Kurs-Absolventen freuen sich auf weitere Mit-Riemer.

Der Weg zum Riemenrudern führt über Ausleger und Dollenstifte, über Unterlegscheiben und Clipse, über Bohrer, Zollstock und Schraubzwinge.
Bevor Anfang Juni der Einführungskurs ins Riemenrudern seine Premiere erleben kann, muss der Gig-Vierer "Hans-Albert Dingel" umgeriggert werden.


Umriggern von Dingel auf Riemen

Nach ungezählten Schraubenumdrehungen am Boot geht es für die Teilnehmenden am ersten Kursabend – erstmal ins Ruderbecken, wo Betreuer Fabian Demuth nach einer kurzen Technik-Präsentation mit der schwierigsten Frage beginnt: rechts? Oder links? Backbord oder steuerbord?

Da die Kraft der Vorstellung nicht ausreicht, wechseln wir durch, probieren aus. Eindeutige Antwort für die meisten: unentschlossen. Also können wir uns recht flexibel auf die Seiten verteilen und uns den weiteren Unterschieden zum Skullen zuwenden: Die Hände arbeiten nicht mehr symmetrisch; eine Hand dreht auf, die andere zieht stärker durch. Statt mit parallelen Knien vorzurollen, schert das dem Riemen gegenüberliegende Bein aus; der Oberkörper dreht sich ein bisschen – aber nicht zu viel – zur Seite.

Mit Theorie und Ruderbecken-Praxis ausgestattet geht es in "Dingel" auf den See. Das Bootsgefühl ist im Vergleich zum Skullen ein anderes, die technischen Baustellen sind ähnlich: früher aufdrehen! Auf die Durchzugshöhe achten! Sauber aushebeln! Zwei Abende drehen wir unter Fabians motivierendem Kommando und geduldiger Anleitung unsere ersten Riemen-Runden im Vierer, bevor wir Mitte Juli zusammen mit der zweiten Kurs-Gruppe und spontanen Einspringern (vielen Dank!) den Gig-Achter "Dr. Jürgen Kötter" ins Wasser lassen. Der Seegang kurz vor der Schaumkrone ist nicht nur für die Stimme des Steuermanns eine Herausforderung.

Riemen ist: noch mehr Teamarbeit als Skullen. Eine gute Gelegenheit für neue Blasen an den Händen. Eine spannende Abwechslung. Oder wie Fabian sagt: "das wahre Rudern". Nach drei Abenden haben wir verstanden, wie es funktioniert, und schaffen es, das Boot mit und ohne Wind und Welle vorwärts zu bewegen. Um das nicht gleich wieder zu verlernen, hilft wohl nur Praxis. Und da man die besser nicht im Riemen-Einer sammelt: Wer ist ebenfalls fortgeschrittener Anfänger oder anfängliche Fortgeschrittene (oder weiter Fortgeschrittener mit Geduld) und hat Lust, ab und zu oder regelmäßig einen Riemen-Vierer oder -Achter zu komplettieren? Bitte melden!

Katharina Thehos

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