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Fotobericht

1969-1976

Wanderfahrten nach "Egonsruh" (RA Alte Herren)


Fotos und Bericht: Hansjürgen Scheele


Als die heutigen "Alten Herren" noch unter "ehemaliger Trainingsmann" firmierten, gab es diverse Unternehmungen, die es wert sind, hier für die Nachwelt erhalten zu bleiben. Unvergessen die Wanderfahrten auf der Aller nach "Egonsruh" in den 70er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Die Mutter unseres Ruderers Hans-Hermann Frömke, genannt "Egon", hatte ein Wochenendhaus in Essel an der Aller. Dadurch entstand die Idee, dass Schlachtenbummler und Teilnehmer der Regatta in Celle beim Celler RV übernachten und am Sonntag von Celle nach Essel rudern könnten. Die Ehefrauen sollten direkt anreisen und gemeinsam sollte gegrillt werden. Bei dieser ersten Tour, vermutlich 1969 oder 1970, war der Regattaball besonders anstrengend und die Ruderer litten noch am Sonntag sehr unter den Nachwehen. Man stellte fest, dass diese Kombination zu anstrengend und die Strecke mit drei Schleusen, Oldau, Bannetze und Marklendorf, zu lang ist und brachte die Boote in den nächsten Jahren erst in der Schleuse Oldau zu Wasser. Damit entfiel auch der zeitliche Zusammenhang mit der Celler Regatta.
 
Die erste Tour - Start in Celle
So müde und kein Steuermann

Sitzprobleme
Pause unterwegs

Anlegen in Essel
Klappt das mit dem Bier?


1975 war wegen der ungewissen Teilnehmerzahl nur der Gigachter verladen worden. Dabei war das Steuer vergessen worden, aber man konnte sich in Celle eines leihen. Da elf Ruderer anwesend waren, wurden unterwegs die Plätze getauscht und Pausen eingespart.
 
Start in Oldau
Auf dem Weg zum Pausenrestaurant

Abriggern im Wald
Bootsverladug im Wald


Man war jung, man war ehrgeizig. 1976 kam es bei einem Rennen zweier Vierer gleich zu Beginn der Tour zu einem Schaden am Steuer eines der Boote. Man beschloss, dass an der nächsten Schleuse die Boote gewechselt werden sollen, damit jeder mal ohne Steuer fahren müsse. Folglich stiegen an der Schleuse fast alle Ruderer aus, machten die Boote fest und stürmten den intakten Vierer. Plötzlich erkannte jemand, dass der Wasserspiegel sank. Man schaffte es gerade noch, die Boote zu lösen und mit mindesten zwei Mann zu besetzen. Die konnten ein wildes Durcheinandertreiben der Boote in der Schleuse aber nicht verhindern. Nur der intakte Vierer war voll besetzt. Da das Schleusentor nur halb aufgedreht worden war, musste es mit "Riemen lang" passiert werden. Die Backbordseite reagierte auf das Kommando, Steuerbord zog voll durch. Eine Kenterung konnte nur knapp verhindert werden. Aber man musste anlegen und das Wasser ausgießen. Später wurde das gemütliche Treiben in Egonsruh durch ein Gewitter abrupt beendet. Nur einige ganz harte Burschen hatten den Ehrgeiz, dass kein Bier im Fass übrig bleiben dürfe. Der damalige Berichterstatter wusste nicht, ob das gelungen war, denn sein Erinnerungsvermögen setzte aus.
 
Ein Ruderer allein im Vierer
Ein Mutiger steigt dazu

Zwei Ruderer im Achter reichen
Das hätte noch schiefer ausgehen können


In einem anderen Jahr war wegen Bauarbeiten hinter der Schleuse Bannetze kein Wasser. Man musste nach Oldau zurück rudern, dort die Boote verladen und erreichte Essel zur angekündigten Zeit, aber mit den Fahrzeugen.

In Essel angekommen, gab es nur die Trümmer eines Bootssteges. Aber man gelangte an Land und die Boote mussten zur Belustigung der eingetroffenen Ehefrauen durch den Wald getragen werden. Dabei wurden schon einmal junge Bäume geopfert. Nach dem man sich erfrischt hatte, gab man sich den gegrillten Fleischstücken, den Salaten und dem Fassbier hin.
 
Wird was mit dem Grill?
Offensichtlich ja

Gemütliches Treiben in Egonsruh
Es hat geschmeckt


Die Wanderfahrten endeten nach einigen Jahren, nachdem bei feuchtkühlem Wetter mitten im Wald ein Lagerfeuer angefacht worden war und die Funken bis in die Baumwipfel schlugen. Schade.

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